Gemeinde-
und Bezirkssuche

Ein gelungenes Meisterstück

25.09.2022

Der dreizehnmonatige Umbau der Kirche Chur ist abgeschlossen. Apostel Matthias Pfützner weihte am Sonntag, den 25.09.2022, die erweiterte und sanierte Kirche ein.

 
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Die Umbauphase der Kirche Chur dauerte von August 2021 bis zum Weihegottesdienst am 25.09.2022. Die Kirche wurde im Jahre 1958/59 erbaut, 1982 saniert und mit Räumen im Untergeschoss und einem Aussenabgang versehen. Beim aktuellen Umbau wurde der Kirchensaal belassen und saniert, der restliche Gebäudeteil abgebrochen, unterkellert und grosszügig erweitert. Es entstanden helle und freundliche Räume, die vielfältig genutzt werden können. Während der Umbauphase in den Jahren 1982 wie auch 2021/22 zog die Gemeinde in die Kapelle Daleu um. Diese befindet sich fünf Gehminuten entfernt. Trotz Pandemie, Lieferengpässen und etlichen weiteren Herausforderungen, wurde der Umbau pünktlich vollendet.

 

In seiner Predigt weist Apostel Matthias Pfützner auf die Tatsache hin, dass ein Kirchenneubau, oder wie hier in Chur ein Totalumbau, in Mitteleuropa Seltenheitswert besitzt. Der Apostel weiter: «Jeder Gottesdienst beginnt mit der Trinität Gottes. Nach dem Tempelbau hatte Salomo Zweifel, ob Gott, der aller Himmel nicht fassen kann, Platz in dem Haus hat. Salomo besinnt sich darauf, dass es nicht an ihm liegt Gott einzusperren, sondern an Gott, sich in seiner Grösse und Liebe den Menschen zu begegnen. Gott hat versprochen, seinen Namen hier wohnen zu lassen. Gottes Augen sind offen, Tag und Nacht, suche seine Gegenwart und fühle, dass Gott da ist, bleibt und dich sieht. Lass dich von Gott berühren, denn er ist immer da und erwartet dich!»

Bischof Ruedi Fässler wünscht sich, dass diese wunderschöne Kirche in die Region, in unser Herz und in unser Leben ausstrahlt. Eine heilige Stätte, die Pforte zum Himmel. Über dieser Kirche steht ein guter Stern. Wie in der Chronik erwähnt, sind aus dieser Gemeinde vier weitere entstanden. In diesem Haus wohnt Gott,  es soll unser Lebensmittelpunkt sein.

Der Chor singt das Zwischenlied «Freuet euch in dem Herrn» aus dem Jugendliederbuch. Der Vorsteher, Marcel Schildknecht, fragt die Gemeinde: «Habt ihr die Nähe Gottes gefühlt? In diesem schönen Hause sieht dich Gott, berührt dich und nimmt dich an der Hand. Ich danke allen für ihren Einsatz und freue mich, mit euch hier Gott zu begegnen.»

Vor dem heiligen Abendmahl empfangen zur Freude der Gemeinde Chur und aller anwesenden Geschwister eine Mutter mit ihrem Kind die heilige Versiegelung.

Der Projektleiter, Ernst Gabathuler, vom Architekturbüro Berger und Partner, berichtet über die Planungs- und Bauzeit sowie die zusätzlichen Herausforderungen, welche durch die Pandemie entstanden sind. Er lobt die Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung, dem Projektbeirat sowie den beteiligten Firmen.

Der Weihegottesdienst wird durch das Orchester und den Chor würdevoll umrahmt. Der Apostel legt dem Gottesdienst das Wort aus 2. Chronik, Kapitel 6, die Verse 19 – 21 zu Grunde: Wende dich aber, HERR, mein Gott, zu dem Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, dass du erhörest das Bitten und Beten deines Knechtes vor dir: Dass deine Augen offen seien über diesem Hause Tag und Nacht, über der Stätte, von der du gesagt hast, du wollest deinen Namen daselbst wohnen lassen, dass du hörest das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte beten wird. So höre nun das Flehen deines Knechts und deines Volkes Israel, mit dem sie bitten werden an dieser Stätte; höre es von der Stätte deiner Wohnung, vom Himmel her, und wenn du es hörst, wollest du gnädig sein!

Im Anschluss an den Weihegottesdienst geniesst die Gemeinde ein gemütliches Beisammensein mit Speis und Trank. Die Flexibilität der Räumlichkeiten hat den Test bereits bei ihrem ersten Einsatz bestanden!